Zahnbehandlungen / digitales Dentalröntgen

Unsere Leistungen im Überblick

-Professionelle Zahnreinigung -Entfernen von Zahnstein und Zahnbelägen mittels Ultraschall mit anschleißender Politur

-Zahnsanierungen

-Dentalröntgen

-Zahnextraktionen

-Behandlung von Parodontalerkrankungen

-Abszeß-Sanierung

-Okklusionskorrektueren

-Stellungskorrekturen ( u.a. Caninusengstand )

-dentale Operationen Kiefer-, und Maulchirurgie u.a. Schleimhautflap bei Oronalsenfisteln, Epulidenentfernung, Tumore der Schleimhaut u.v.m.)

Professionelle Zahnreinigung

Was ist eigentlich Zahnstein?

Zahnstein bei Hund & Katze sind mineralisierte Zahnbeläge, welche aus den Kalksalzen ( Kalziumphosphat) des Speichels entstehen können. Durch die raue Oberfläche und harte Beschaffenheit des Zahnsteins können sich Futterreste, Bakterien, abgeschilferte Zellen der Maulschleimhaut sowie Pilze anheften, wodurch die Dicke des Zahnsteines zunimmt.

Die Ursachen für die Entstehung sind sehr vielfältig u.a. Zahnfehlstellungen, zu wenig Speichelproduktion, kein ausreichendes Kauen, Plaque, falsche Futtermittel u.v.m.

Haben Hunde/Katzen starke Zahnsteinablagerungen an ihrem Gebiss, können diese auf lange Sicht das Zahnfleisch zurückdrängen und durch mechanische, als auch bakterielle Reizung zu einer Zerstörung des Zahnhalteapparats führen (Parodontose). Als Folge dieser Erkrankung lockern sich die Zähne und können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.

 

vor der Zahnbehandlung

nach der Zahnbehandlung

FORL-Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen

FORL ist eine der am häufigsten vorkommenden Dentalerkrankung der Katze. Jede dritte Katze, ab einem Alter von 5 Jahren sogar jede zweite Katze, ist davon betroffen. Durch bisher noch nicht endgültig geklärte Ursachen werden körpereigene Zellen aktiviert, welche zum Abbau von Zahnhartsubstanz in der Lage sind (Odontoklasten –Zahnfresser). Odontoklasten spielen während des Zahnwechsels eine wichtige Rolle. Sie sind eigentlich dafür da, um im Zahnwechsel die Wurzeln der Milchzähne abzubauen. Bei Katzen die an FORL erkranken, aktivieren sich plötzlich wieder die Odontoklasten und fressen die eigentlich gesunden Zähne an. Daher stammt auch die ursprüngliche Bezeichnung „Katzen Karies“. Diese Bezeichnung ist allerdings falsch, da die FORL nicht mit der Karieserkrankung beim Menschen zu vergleichen ist-hierbei verfärben sich die Zähne, bei der Katze jedoch nicht. Aus fachlicher Sicht unterscheidet man mehrere Arten von FORL, die Klassen Eins, Zwei und eine Mischform, alle Arten von FORL sind gleich schmerzhaft und benötigen eine tierärztliche Behandlung.

 

Wie erkenne ich als Besitzer FORL bei meiner Katze?

Die Anfangsstadien sind für Katzenbesitzer sehr schwer zu erkennen. Die beginnenden Veränderungen an den Wurzeln sowie die Schmelzdefekte sind oft mit Zahnstein überdeckt oder nur mit der Dentalsonde zu detektieren. Da FORL für Katzen extrem schmerzhaft ist, bemerken Besitzer häufig ein einseitiges Kauen oder das Meiden von Trockenfutter. Oft ist das Zahnfleisch am Zahnrand gerötet und verstärkter Mundgeruch ist zu bemerken.

 

Was kann der Tierarzt tun?

 Für eine gründliche Diagnose ist fast immer eine Narkose notwendig. Vorher werden die Zähne auf Schmerzhaftigkeit geprüft, die Zahnhälse sondiert und ggf. ein Dentalröntgen gemacht. Wenn die Veränderung nur oberflächlich sind, kann eine Füllungstherapie das Fortschreiten verzögern (Roes et al 06). Oft sind die Defekte so gravierend, dass nur das Ziehen der  Zähne der Katze Linderung verschafft. Besonders wichtig ist bei der Zahnentfernung, dass alle Wurzelfragmente beseitigt werden. Abschließend wird das Gebiss gereinigt und die Patienten erhalten entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente.

 

Was bedeutet der Verlust von Zähnen für mein Tier?

 Katzen können bei fortgeschrittener FORL ohne die erkrankten Zähne besser leben als mit der chronisch entzündeten und schmerzhaften Wurzel. Nach abgeschlossener Heilungsphase können die Katzen auch Hartfutter ohne Einschränkungen wieder aufnehmen. Die Lebensqualität wird durch eine professionelle Zahnbehandlung um ein Vielfaches erhöht.

 

 

 

dentale Operationen- Kiefer-, Maulchirurgie

Leitungsanästhesie- bevor der erkrankte Oberkiefercanini gezogen wird

aus der Schleimhaut des Oberkiefers (Palatum) wurde ein Schwenklappen präperiert und mittels Einzelknopfheften fixiert